
Exkursion Zwilag
Würenlingen
Organisation: Hermann Tscherrig
Datum: Samstag, 23. August 2014
Beginn: 10:00 Uhr
Ort: Zwilag Würenlingen
22 ZOFA-Mitglieder, Familienangehörige und Freunde lassen sich nach erfolgter
Identitätsprüfung durch Frau Petra Blaser, Geologin, in die Problematik der Atommüllentsorgung einführen. Man unterscheidet zwischen schwacher/mittlerer Radioaktivität und
hochradioaktiven Abfällen. Es ist vorgesehen, letztere in einer Opalinus-Tonschicht endzulagern, weil diese gut abschirmt. Gesucht wird ein tektonisch ruhiges Gebiet. Die Berge
sind deswegen ungeeignet. Momentan sieht die Nagra in der Schweiz drei mögliche Gegenden: Jura Südfuss, nördliche Lägern und Zürcher Weinland. Für die schwach- und
mittelradioaktiven Stoffe sollte ab dem Jahr 2035 eine Endlagerung möglich sein, für die hochaktiven Abfälle rechnet man mit 2050. Nach dem Power Point Vortrag führen uns zwei
Physikerinnen durch die Räume des Zwischenlagers. Diese können nur mit der vorgeschriebenen Schutzkleidung betreten werden. Leider darf hier nicht mehr fotografiert werden. Durch
Panzerglas sehen wir leicht radioaktiv beschmutzte Teile, welche gereinigt und später konventionell entsorgt werden. Schwach- und mittelradioaktiver Müll wird dem ZWILAG in
Stahlfässern zugeschickt, welche unter grossen Sicherheitsmassnahmen registriert jedoch nicht geöffnet, sondern automatisch in den Hochofen befördert werden. Dort wird Fass und
der Inhalt „gehäckselt“ und verbrannt, sodass jeweils fünf Fässer auf ein Fass reduziert werden können.
Klubbericht Exkursion Zwilag Würenlingen.pdf